Tipps zur BestandsOptimierung und Lieferfähigkeit

Datenqualität erhöhen

BestandsManagement nutzt vorhandene Daten aus der Warenwirtschaft (Wawi)/ERP. Darum ist die Datenqualität in der Wawi sehr wichtig zur Bestandsoptimierung.


Dispokriterien anpassen

Dispositionskriterien sind zum Beispiel der Bestellzyklus verändern oder die Lieferfähigkeit (Servicegrad) anders zu definieren.


Teile die sich nicht bewegen aus dem Lager nehmen

Artikel die sich nicht bewegen sollen an den Lieferanten zurückgegeben, abverkauft oder entsorgt werden. 


Regelmässige Kennzahlenermittlung

Lagerkennzahlen könnten sein: Lagerumschlag, Entwicklung von LagerÜberschuss, überflüssige Bestellungen, aktuelle und potentielle Fehlmengen, Servicegrad (Lieferfähigkeit) ...


Bestellzyklen (Dispositionsrythmen) verkleinern

Je nach Bedeutung des Artikels (ABC, Umschlagsgeschwindigkeit, Kombination) führt die Erhöhung der Bestellzyklen zu einer Bestandsreduktion. 


ABC-Analyse einführen und beachten


Absatzprognose verbessern (Bedarfsermittlung)

Viele Unternehmen haben einfache Modelle für eine Absatzprognose. Zumeist wird mit einer Papier-Liste aus dem EDV-System gearbeitet, jeder Artikel geprüft und dann Bestellmengen bestimmt. Viele Unternehmen arbeiten auch mit Tabellenkalkulation in die Daten eingelesen werden und die dann einfache Absatzprognosen aufgrund historischer Daten erstellen.


Langweilige Papierstapel prüfen entfällt mit dem Bestands-Manager. Dabei gibt es automatische Absatzprognosen mit automatischen Bestellvorschlägen und Warnungen, sobald etwas nicht so ist wie es sein soll.  


Allgemein ist eine Absatzprognose eine Vorhersage (eben eine Prognose) des künftigen Absatzes/Umsatzes für einen bestimmten Artikel. Dabei sind Faktoren, wie Marktentwicklung, Lieferantensituation, Absatzpotential, alte Absatzinformationen, Lebenszyklus, Unternehmensentwicklung und Unternehmensziele (Servicegrad, Bedeutung, ABC-Klassifizierung), einzubeziehen.


Bringen Sie mit diesen Ideen das BestandsManagement nach vorne:

dynamische Sicherheitsbestände

Umschlagsgeschwindigkeit beachten (hoch, mittel, langsam)

Ladenhüterrisiko reduzieren

Lieferantenqualität prüfen

Lieferantenbewertung

Verwertung uberflüssiger (obsoleter) Artikel

Bestände bewerten

Dispo- Verfahren ändern

Bestände vor Ort prüfen

Liegezeiten reduzieren

alte Reservierungen zurücksetzen

Sicherheitsbestände zusammenführen

Pufferläger prüfen

Lagerflächen reduzieren

Qualität verbessern

Transparenz über Kennzahlen sichern

Konsignationsbestände einführen

Einkaufsrabatte verbessern und nutzen

Abverkauf steigern

Anreizsysteme für Disponenten

Klare Zielsetzungen für Disponenten

Prozesszeiten reduzieren

Lagerprüfungen vor Ort einführen

Verschrottungsaktionen

Reichweitenreduktion

Sicherheitsbestand anpassen und verkleinern

Abwertungen umsetzen

Lagerstufen reduzieren

Bestands-Manager einsetzen

Lagerbestandsoptimeirung einführen

Früh- und Spätlieferungen reduzieren

Mehrfachlagerorte vermeiden

Bestandsrückführung an Lieferanten

Wareneingangskontrolle abschaffen

Stammsätze reduzieren oder löschen

Teilevielfalt reduzieren

Disponenten schulen

Cockpits/Dashbords für jedes Lager und jeden Disponenten umsetzen

regelmäßige Berichte über Entwicklungen

regelmäßige grafische Darstellung der Entwicklungen

Sortiment überprüfen (Breite und Tiefe)

Produktpalette reduzieren

Saisonalität prüfen

Sicherheitsbestände ständig aktualisieren

strategische Bestände genau aufzeigen

Verantwortlichkeiten bestimmen

Kapitalbindung aufzeigen

Übermengen zurückgeben

synchrone Beschaffung

Dispolisten abschaffen

Karteileichen abschaffen

C-Teile reduzieren

Produktlebenszyklus prüfen

Bestandsstruktur prüfen

Servicegrade festlegen

automatische Bestellvorschläge einführen

Lean-Produktion/ -prozesse

Engpässe reduzieren

Losgrößen prüfen

Logistikische Schulungen

BestandsOptimierungs-Systeme einführen

Bestandsziele festlegen

schwarze Bestände erfassen

Zahlungsziele verbessern

Nachbuchungen vermeiden

Handlager reduzieren

Soll-Reichweite festlegen

Lieferanten reduzieren

EDI-Lieferantenanbindung

Make-or-buy Entscheidung

Zielvereinbarungen abschließen

 

Auswirkungen vom Bestands-Manager:


Liquidität und Bestandsmanagement

Mit dem Bestandsmanagement werden überhohe Bestände erkannt und können abgebaut werden. Die Reduktion von Beständen schafft mehr Liquidität.

Durch den Einsatz vom Bestands-Manager für KMU werden die aktuellen und überalten Lagerbestände herausgefiltert und können dann entweder verkauft, zurückgegeben oder verschrottet werden. Zudem wird scharf darauf geachtet, dass in Bestellungen keine Über-Bestände disponiert werden, die mit dem Artikel-Eingang schon zum Lager-Überhang werden, und damit sofort Liquidität reduzieren.

Erfahrungen: Jedes Unternehmen und jede Branche ist etwas anders aufgestellt. In extremen Fällen können vom Ist-Bestand Bestands-Reduktionen von über 50% möglich sein. 15% an Bestandsreduktion 1Aus den Erfahrungen  Aus unseren Erfahrungen ist jedes Unternehmen anders aufgestellt. , bestellt werden und im Lager aufgenommen werden.


Liquidität: In der Betriebswirtschaftslehre ist Liquidität die Fähigkeit seine fälligen Verbindlichkeiten zu jeder Zeit ausgleichen zu können.  Fehlende Liquidität und zu geringe Eigenkapitalquote ( Gefahr der Überschuldung) sind häufige Insolvenzursachen. Gelegentlich wird fehlende Liquidität mit neuen Prioritäten und Forderungsmanagement überdeckt (Skonto, Kredite, Gegenstände veräußert, Lohnzahlungen verzögern...). Die fehlende Liquidität zu verstecken führt zu höheren Kosten mit noch schlechterer Bonität, die zukünftige Liquidität wird zusätzlich belastet und womöglich folgt die Zahlungsunfähigkeit.

 

 





Einladung zum Webinar für KMU
Kostenfreies Webinar zum BestandsManagement.
Kontakt zum BestandsManagement
Unverbindlich informieren.